Förderung emotionaler Kompetenzen für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende mit dem Konzept der „Inneren Anteile“

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.11576/hlz-7945

Schlagworte:

Emotionsregulation, Lehrer, Lehrerbildung, Psychotherapie, Selbstreflexion, Training

Abstract

Emotionale Kompetenzen sind sowohl für den Erhalt der psychischen Gesundheit von (angehenden) Lehrkräften als auch für das Unterrichtsgeschehen und die Schüler*innen von Bedeutung. Trotz ihrer Relevanz ist die Förderung emotionaler Kompetenzen bislang nicht systematisch in der Lehrer*innenbildung verankert. Bestehende Ansätze basieren überwiegend auf Modellen der emotionalen Intelligenz, Achtsamkeit oder Stressbewältigung. Das hier vorgestellte SELLA-Konzept (Selbstreflexion Lehramt) wählt mit der Schematherapie eine andere theoretische Rahmung und ergänzt bestehende Ansätze um die Reflexion überdauernder, teils unbewusster Erlebens- und Reaktionsmuster. Die Arbeit mit Inneren Anteilen (Modi) bietet dabei eine spezifische Sprache und Methode, um solche Muster zu identifizieren. Neben der Reflexion vermittelt SELLA auch alltagsnahe Strategien zur Akzeptanz und Veränderung. Das Konzept kann sowohl in der Ausbildung als auch in der beruflichen Weiterbildung eingesetzt werden. Interviews zwei Jahre nach dem Seminar zeigen, dass Teilnehmende konkrete Bezüge zu ihrer täglichen Praxis herstellen konnten, was auf die Nachhaltigkeit des Ansatzes hindeutet. 

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Veröffentlicht

2026-03-05

Zitationsvorschlag

Rauterkus, H., Hennemann, T., Krull, J., & Hanisch , C. (2026). Förderung emotionaler Kompetenzen für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende mit dem Konzept der „Inneren Anteile“. Herausforderung Lehrer*innenbildung - Zeitschrift Zur Konzeption, Gestaltung Und Diskussion (HLZ), 9(1), 105–122. https://doi.org/10.11576/hlz-7945

Ausgabe

Rubrik

Hochschuldidaktische Beiträge