Lehrkräftefortbildung zu digitalen, gestuften Lernhilfen: Ein Konzept zur Binnendifferenzierung im Biologieunterricht

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.11576/hlz-7953

Schlagworte:

Biologieunterricht, Binnendifferenzierung, Lehrerfortbildung, Lernhilfen

Abstract

Lernaufgaben sollten herausfordernd sein und dennoch mit Hilfe lösbar bleiben. Sie sollten die Lernenden kognitiv aktivieren und weder über- noch unterfordern. Das optimale Lernpotenzial von Lernaufgaben liegt zwischen dem aktuellen Entwicklungsstand der Lernenden (d.h. dem, was bereits selbstständig bewältigt werden kann) und dem potenziellen Leistungsvermögen (d.h. dem, was mit gezielter Unterstützung erreicht werde kann), der sogenannten Zone der proximalen Entwicklung. Dazu müssen Lehrkräfte bei der Aufgabenentwicklung Unterschiede der einzelnen Schüler*innen berücksichtigen. Gestufte Lernhilfen als binnendifferenzierende Unterrichtsmethode können an die Bedürfnisse der Lernenden adaptiv angepasst werden und ermöglichen es ihnen, Aufgaben zu bewältigen, die sie mit Unterstützung erfolgreich lösen, aber ggf. noch nicht eigenständig bearbeiten können. Der vorliegende Beitrag stellt ein Fortbildungskonzept zur Nutzung digitaler, gestufter Lernhilfen im binnendifferenzierten Biologieunterricht vor. Das zugrundeliegende didaktisch-methodische Konzept wird dabei erläutert und theoretisch fundiert. Zudem werden die Ergebnisse zur Evaluation des Fortbildungskonzepts präsentiert. 

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Veröffentlicht

2026-01-23

Zitationsvorschlag

Lohrsträter, R., Offermann, M., Großmann, N., Gussen, L., Karbstein, R., Kleinert, S. I., … Großschedl, J. (2026). Lehrkräftefortbildung zu digitalen, gestuften Lernhilfen: Ein Konzept zur Binnendifferenzierung im Biologieunterricht. Herausforderung Lehrer*innenbildung - Zeitschrift Zur Konzeption, Gestaltung Und Diskussion (HLZ), 9(1), 1–24. https://doi.org/10.11576/hlz-7953

Ausgabe

Rubrik

Hochschuldidaktische Beiträge