https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/issue/feed Herausforderung Lehrer*innenbildung - Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion 2022-03-23T07:42:17+00:00 Dr. Janka Goldan und Dr. Jan Christoph Störtländer hlz@uni-bielefeld.de Open Journal Systems <p>Das Online-Journal ‚Herausforderung Lehrer*innenbildung - Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion (HLZ)‘ veröffentlicht hochschuldidaktische Arbeiten sowie theoretische und empirische Beiträge aus der und für die Lehrer*innenbildung in allen Phasen.<br>Erprobte Konzepte und Formate aus der Lehrer*innenbildung werden zitierfähig und nachhaltig dokumentiert.</p> https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/article/view/4846 Sonderpädagogische Professionalität in der Lehrer*innenbildung aus einer meta-reflexiven Perspektive 2021-11-16T10:17:18+00:00 Ulrich Theobald ulrich.theobald@ph-ludwigsburg.de Colin Cramer colin.cramer@uni-tuebingen.de <p>Die Diskussion um Professionalität als Zielgröße der Lehrer*innenbildung wurde in den vergangenen Jahren intensiv geführt. Der sonderpädagogische Diskurs stellt in diesem Zusammenhang einen Sonderfall dar. Es haben sich hier eigene und teils kontroverse Vorstellungen davon etabliert, was unter Professionalität verstanden werden kann. Dieser Beitrag stellt sonderpädagogische und allgemeine bildungswissenschaftliche Betrachtungen von Professionalität nebeneinander und bietet durch die Einführung von Meta-Reflexivität eine Sichtweise an, wie diese Perspektiven als sich nicht wechselseitig ausschließend, sondern als synergetische Ergänzungen zur Bestimmung des Kerns sonderpädagogischer Professionalität und zur Modellierung einer entsprechenden Professionalisierungspraxis angesehen werden können.</p> 2022-01-18T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2022 Ulrich Theobald, Colin Cramer https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/article/view/67-91 Prävention von Anfang an 2022-03-01T11:20:20+00:00 Hanna Raven h.raven@dshs-koeln.de Carolin Bastemeyer c.bastemeyer@dshs-koeln.de Julia Wolf j.wolf@dshs-koeln.de Uirassu Borges u.borges@dshs-koeln.de <p>Sportlehrkräfte gelten wie Lehrkräfte anderer Fachrichtungen als von Burnout betroffene Berufsgruppe. Im Hinblick auf Belastungsfaktoren sollten sie aufgrund der speziellen Rahmenbedingungen des Sportunterrichts gesondert betrachtet werden. Aus motivationspsychologischer Perspektive spielt die berufsbezogene Befriedigung der drei psychologischen Grundbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und Beziehung eine zentrale Rolle, denn ein Mangel an Bedürfnisbefriedigung kann die Entstehung von Burnout begünstigen. Ziel dieser Arbeit ist der Prä-Post-Vergleich eines digitalen Workshops für angehende Sportlehrkräfte, in dem die berufsbezogenen psychologischen Grundbedürfnisse im Rahmen des Job-Demands-Resources-Modells als zentrale Ressource gestärkt und vorhandene Burnoutsymptome verringert werden sollen. Zudem sollen das berufliche Engagement, die berufsbezogene Selbstwirksamkeitserwartung sowie das allgemeine Wohlbefinden erhöht werden. Mittels validierter Fragebögen werden die berufsbezogene psychologische Bedürfnisbefriedigung, Burnout, berufliches Engagement, berufsbezogene Selbstwirksamkeitserwartung und Wohlbefinden zu zwei Messzeitpunkten, sowohl vor Beginn als auch nach Ende des Workshops, bei n = 43 Lehramtsstudierenden mit dem Unterrichtsfach Sport im Masterstudiengang (31 weibliche, 12 männliche Teilnehmer*innen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren) verglichen. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Erhöhung der berufsbezogenen Autonomiebefriedigung nach der Teilnahme am Workshop sowie signifikante Abnahmen der Burnout-Dimensionen „emotionale Erschöpfung“ und „Leistungsminderung“. Die beiden Dimensionen von Engagement, „Vitalität“ und „Absorbiertheit“, nehmen im Laufe des Workshops signifikant zu. Auch die berufsbezogene Selbstwirksamkeitserwartung erhöht sich nach der Workshop-Teilnahme; beim Wohlbefinden dagegen gibt es keinen signifikanten Effekt. Die Regressionsanalysen zeigen zudem Zusammenhänge zwischen berufsbezogener psychologischer Bedürfnisbefriedigung und Burnout sowie beruflichem Engagement. Künftige Überprüfungen der Wirksamkeit des digitalen Workshops für Burnout-Prävention durch kontrollierte Studien werden empfohlen, um die in dieser Studie dargestellten Ergebnisse weiter abzusichern.</p> 2022-05-19T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2022 Hanna Raven, Carolin Bastemeyer, Julia Wolf, Uirassu Borges https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/article/view/4278 Bewusste Interaktionsirritationen als Reflexionsangebote zur Annäherung an Behinderungsphänomene 2022-03-16T10:16:20+00:00 Bianca Kronhardt bianca.kronhardt@uni-bielefeld.de <p>Jede aktive Auseinandersetzung mit dem Phänomen Behinderung ist eine leibliche Fremdheitserfahrung (vgl. Singer, 2018). Lehrkräfte sollen eine professionelle Haltung zu Inklusion entwickeln, deren Diskurs häufig auf Behinderung verengt wird (vgl. Dannenbeck, 2015, S. 237f.). Je nach (bewussten) Vorerfahrungen und -urteilen gegenüber Menschen mit Behinderungen bedarf es langfristiger Einstellungsänderungen, z.B. durch Konfrontation mit eigenen Ängsten (vgl. Haubl, 2015). Sie können durch irritierende biografische Lernanlässe (vgl. Schäffter, 1997) angestoßen und unterstützt werden. Der Beitrag skizziert ein erstmals im Wintersemester 2018/2019 an einer Universität durchgeführtes Seminarkonzept. Unter dem Titel „Behindert-Sein oder Behindert-Werden“ werden ausschließlich Behinderungsphänomene theoretisch und erfahrungsbasiert fokussiert. Eine wahrnehmbar beeinträchtigte Erziehungswissenschaftlerin und eine Soziologin leiten gemeinsam die wöchentliche, im Bachelor-Grundlagenmodul „Bildung, Sozialisation, Erziehung“ verortete Veranstaltung für u.a. Soziologie-, Pädagogik- und Lehramtsstudierende. Die offensiv thematisierte Beeinträchtigung einer Lehrenden irritiert Studierende eventuell. Sie begleitet die theoriegeleitete, diskursive Gegenstandsannäherung ebenso wie studentische Vorannahmen und -erfahrungen mit (eigener) Behinderung. Sofern Studierende sich darauf einlassen können und nicht aktiv vermeiden, ermöglicht beides kritische (Meta-)Reflexion und Sensibilisierung. Als Studienleistung setzen sich die Studierenden in einem unbenoteten Portfolio mit ihrer individuellen Einstellungsveränderung zu Behinderung auseinander. Sie wählen frei zwischen eigenen Erfahrungen, Anstößen durch die Interaktion mit Lehrenden und Kommiliton*innen, Narrationen der Lehrenden zu ihrer Lebenssituation, wissenschaftlichen und medial vermittelten Inhalten und Materialien. Das Interesse an geschilderten Beeinträchtigungserfahrungen der Lehrenden ist groß und wird wiederkehrend im Seminarverlauf und in den Portfolios aufgegriffen.</p> 2022-08-01T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2022 Bianca Kronhardt https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/article/view/4856 Die Anregung von unterrichtsbezogener Zusammenarbeit in der universitären Lehrer*innenbildung 2022-02-10T08:47:22+00:00 Julia Steinkühler julia.steinkuehler@web.de <p>An vielen deutschen Schulen wird unterrichtsbezogene Kooperation, trotz der immer wieder herausgestellten Relevanz in der empirischen Forschung, weiterhin nur selten realisiert. Dabei wird zunehmend gefordert, kollegiale Arbeitsweisen im Lehrberuf bereits in der Lehrer*innenbildung zu thematisieren und angehende Lehrkräfte auf zukünftige Kooperationen in der Schulpraxis vorzubereiten. Im Kontext der Qualitätsoffensive Lehrerbildung, die mit dem Ziel der Verankerung innovativer Lehrveranstaltungen an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster etabliert wurde, konnte im Fach Erziehungswissenschaft ein neues Lehrkonzept zur kollegialen Kooperation im Lehrberuf entwickelt werden, welches sowohl eine theoretisch-konzeptionelle Auseinandersetzung mit dem Thema beinhaltet als auch die kollegiale Kooperation der Lehramtsstudierenden in Professionellen Lerngemeinschaften fördert (= Pädagogischer Doppeldecker). Das Ziel des Lehrkonzepts ist es, 1) eine Sensibilisierung der angehenden Lehrkräfte für kooperative Arbeitsweisen in der Schulpraxis zu generieren sowie 2) das Training spezifischer Kooperationskonzepte zu ermöglichen. Die Evaluation des Seminars umfasst ein Mixed-Methods-Design, welches die Auswertung eines a) standardisierten Fragebogens sowie die Analyse von b) Gruppendiskussionen und c) studentischen Reflexionsberichten beinhaltet. Die Datenauswertung erfolgt mithilfe von Einzelitemanalysen sowie der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2015). Die Analysen verdeutlichen, dass das Lehrkonzept von den Studierenden insgesamt gut angenommen und als gewinnbringend für die zukünftige Schulpraxis angesehen wird. Vor allem der Einsatz des pädagogischen Doppeldeckers im Seminar zeigte die gewünschte Wirkung auf die Studierenden. Die Hauptziele der Lehrveranstaltung konnten insgesamt erreicht werden, sodass das Lehrkonzept als erfolgreiche Intervention in der universitären Lehrer*innenbildung angesehen wird.</p> 2022-06-15T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2022 Julia Steinkühler https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/article/view/5152 Sport und Biologie fächerübergreifend unterrichten 2022-01-26T16:55:05+00:00 Darius Haunhorst darius.haunhorst@uni-bielefeld.de Christiane Hüfner huefner_c@yahoo.com Valerie Kastrup valerie.kastrup@uni-bielefeld.de Tim Mergelkuhl tim.mergelkuhl@uni-bielefeld.de Kerstin Röllke kerstin.roellke@uni-bielefeld.de Matthias Wilde matthias.wilde@uni-bielefeld.de <p class="Abstract">Fächerübergreifende Unterrichtskonzepte werden an vielen Schulen alltäglich umgesetzt. Damit wird meistens die Hoffnung auf eine bessere Vernetzung der Unterrichtsinhalte und eine höhere Anwendungsorientierung verbunden. Die besonderen didaktischen Anforderungen an Lehrer*innen, zukünftig fächerübergreifend unterrichten zu können, sind hingegen selten Bestandteil ihrer universitären und schulischen Ausbildung. Darauf reagierend wurde in Kooperation zwischen der Sportpädagogik und der Biologiedidaktik ein universitär begleitetes Schulpraktikum für das Bachelorstudium entwickelt. Ziel des Angebotes ist es, Lehramtsstudierenden der Fächer Sport und Biologie zu ermöglichen, erste Erfahrungen im fächerübergreifenden Unterrichten zu sammeln. Sie planen und unterrichten in einer Schulklasse einer Kooperationsschule eine dreiwöchige fächerübergreifende Einheit im Sport- und Biologieunterricht. Im Team von jeweils drei Sport- und Biologiestudierenden erfolgt sowohl die Planung der Einheit als auch die Reflexion der eigenen Unterrichtserfahrungen durch den standardisierten Austausch von Unterrichtenden und Hospitierenden im unmittelbaren Anschluss an die Unterrichtsstunde. Durch die Kooperation der Studierenden der unterschiedlichen Fächer erlangen alle Studierenden einen Einblick in beide Fachperspektiven und die Unterrichtsplanung im Team. Hierbei handelt es sich sowohl aus der Sicht von Forschenden als auch von Lehrer*innen um zentrale Gelingensbedingungen für erfolgreichen fächerübergreifenden Unterricht.</p> <p class="Abstract">&nbsp;</p> 2022-02-16T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2022 Darius Haunhorst, Christiane Hüfner, Valerie Kastrup, Tim Mergelkuhl, Kerstin Röllke, Matthias Wilde https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/article/view/4935 Kritisches Denken in den Bildungswissenschaften: Konzeption und Durchführung einer interdisziplinären Co-Teaching Lehrveranstaltung für Lehramtsstudierende 2021-12-14T08:43:31+00:00 Axinja Hachfeld axinja.hachfeld@uni-konstanz.de Christian Wendelborn christian.wendelborn@uni-konstanz.de <p>Eine wissenschaftliche Lehramtsausbildung muss neben der fachwissenschaftlichen, pädagogischen und fachdidaktischen Befähigung auch die Ausbildung von Kompetenzen fördern, die eine fundierte Meinungsbildung zu Fragen bildungsbezogener Themen mit gesellschaftlicher und praktischer Relevanz ermöglichen. Dazu gehört wesentlich, den wissenschaftlichen Diskurs über Lehren und Lernen verfolgen und wissenschaftliche Ergebnisse verstehen, einordnen und ihre praktischen Implikationen reflektieren zu können. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in die konzeptuelle Gestaltung der interdisziplinären Lehrveranstaltung „Kritisches Denken in den Bildungswissenschaften“, deren Ziel die Vermittlung von Grundlagen und Voraussetzungen für kritische Reflexionen von bildungswissenschaftlichen Diskursen ist.</p> 2022-07-19T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2022 Axinja Hachfeld, Christian Wendelborn https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/article/view/4949 Der Rollenhut als Vermittlungsmedium 2021-11-30T13:21:20+00:00 Phillip Neumann phillip.neumann@uni-bielefeld.de Benedikt Hopmann benedikt.hopmann@uni-siegen.de Verena Wohnhas verena.wohnhas@uni-bielefeld.de Birgit Lütje-Klose bluetje@uni-bielefeld.de <p>Multiprofessionelle Kooperation zwischen allgemeinen und sonderpädagogischen Lehrkräften und mit weiteren Fachkräften, u.a. der Schulsozialarbeit, der Schulpsychologie und mit Schulbegleitungen, gilt bei der Entwicklung inklusiver Schulen als zentrale Stellschraube. Dementsprechend wird Kooperation im Kontext Schule auch in der universitären Ausbildung von zukünftig miteinander kooperierenden Professionen sowie in Fortbildungen für Lehrkräfte und multiprofessionelle Teams verstärkt ins Blickfeld gerückt. Zugleich lässt sich beobachten, dass in inklusiven Schulen bislang vermeintlich klare Zuständigkeiten, insbesondere zwischen Sonder- und Sozialpädagog*innen, aufweichen und neu austariert werden müssen. Bei der Entwicklung multiprofessioneller Teams gilt die Klärung von Rollen und Aufgaben als eine besondere Herausforderung, wenn unterschiedliche Professionen mit unterschiedlichen institutionellen Anbindungen und pädagogischen Zielperspektiven oder Grundhaltungen mitei-nander kooperieren. Das vorgestellte Instrument – der Rollenhut – dient dazu, in multiprofessionellen Gruppen eine individuelle Reflexion über die eigenen Aufgaben anzustoßen und auf dieser Grundlage gemeinsam über die gegenseitigen Erwartungen und Rollen zu diskutieren. Das Instrument wurde im Kontext von Fortbildungen multiprofessioneller Teams an Schulen konzipiert und auch im Rahmen der universitären Lehrer*innenbildung erprobt.</p> 2022-02-09T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2022 Phillip Neumann, Benedikt Hopmann, Verena Wohnhas, Birgit Lütje-Klose https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/article/view/5233 Praxisdokumente zur Verknüpfung von Theorie und Praxis auf Basis der Professionellen Unterrichtswahrnehmung 2022-03-23T07:42:17+00:00 Nina Scholten nina.scholten@uni-muenster.de Anna Orschulik anna.orschulik@uni-hamburg.de <p>Studien zeigen, dass universitär erworbenes Wissen häufig nicht in der Schulpraxis angewendet wird und die Gefahr besteht, dass es lediglich träge Wissensbestände bildet. Demnach bedarf es praxisbezogener Lerngelegenheiten, die systematisch explizite Bezüge zwischen universitärem Wissen und der Schulpraxis herstellen und es ermöglichen, Theorie und Praxis zu verknüpfen. Um die Theorie-Praxis-Verknüpfung in der Lehre explizit zu adressieren, stellt der Beitrag ein Konzept für entsprechende Lerngelegenheiten auf Grundlage der Professionellen Unterrichtswahrnehmung vor. Die Lerngelegenheiten bestehen dabei aus drei zentralen Bausteinen: (1) Wissenschaftliches Wissen wird mit der Schulpraxis in Form von (2) Praxisdokumenten durch (3) Aufgabenstellungen, die sich auf die Subfacetten der Professionellen Unterrichtswahrnehmung beziehen (Wahrnehmen, Interpretieren, Entscheiden), verknüpft. Der Artikel offeriert konkrete Beispiele aus den Fachdidaktiken Mathematik und Geographie, in denen die Lerngelegenheiten in verschiedenen Seminaren eingesetzt wurden. Das Konzept zur Gestaltung der Lerngelegenheiten ist prinzipiell aber auf verschiedene Disziplinen der Lehrkräftebildung übertragbar und innerhalb dieser auf unterschiedliche Inhalte adaptierbar. Insgesamt zeigt sich in den Evaluationen der Studierenden, bekräftigt durch den Eindruck der Dozentinnen, dass die Lerngelegenheiten zur Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Lehrkräfteausbildung ergiebige Lernanlässe schaffen.</p> 2022-08-03T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2022 Nina Scholten, Anna Orschulik https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/article/view/4797 Konzeption und Evaluation einer Open Educational Ressource (OER) zur sprachlichen Förderung von Schüler*innen beim argumentativen Schreiben im Geographieunterricht im Kontext der Lehrer*innenbildung 2022-01-25T10:12:01+00:00 Saskia Steingrübl s.steingruebl@uni-koeln.de Alexandra Budke alexandra.budke@uni-koeln.de <p>Im Rahmen der Hochschullehre für Lehramtsstudierende der Geographie wurde im Zuge des BMBF-Projekts „Generalisierbarkeit und Transferierbarkeit digitaler Fachkonzepte am Beispiel mündiger digitaler Geomediennutzung in der Lehrkräftebildung“ (DiGeo) eine Open Educational Ressource zum Thema „Sprachliche Förderung beim argumentativen Schreiben im Geographieunterricht für die Lehrer*innenbildung“ konzipiert. Diese kann in Seminaren verwendet werden, um den angehenden Lehrkräften auf Schüler*innen angepasste sprachliche Fördermethoden aufzuzeigen, die sie in ihrem späteren Geographieunterricht didaktisch-begründet einsetzen können. Diese sprachlichen Unterstützungsmethoden zum argumentativen Schreiben sind relevant, um Schüler*innen dazu zu befähigen, eine Positionierung zu gesellschaftlichen Diskursen zu artikulieren. Die Open Educational Ressource (OER) bildet Lehramtsstudierende dahingehend aus, argumentative Schüler*innentexte auf sprachliche Fehler zu untersuchen, diese zu benennen und anhand dessen passendes Fördermaterial zu gestalten und didaktisch zu begründen. Der Artikel stellt die OER vor und evaluiert anhand eines dreischrittigen Auswertungsverfahrens, wie das Lernmodul „Sprachliche Förderung beim argumentativen Schreiben“ dazu beiträgt, die Kompetenzen von Studierenden bezüglich der Ausgestaltung und didaktischen Begründung von sprachlichen Fördermaterialien zum argumentativen Schreiben im Geographieunterricht auszubauen.</p> 2022-04-11T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2022 Saskia Steingrübl, Alexandra Budke https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/article/view/3458 Zur rückblickenden Beurteilung von Fortbildungserfahrungen 2020-09-18T15:22:10+00:00 Carina Caruso ccaruso@mail.uni-paderborn.de <p class="Abstract" style="text-indent: 0cm;">Im Artikel werden die Relevanz von Lehrer*innenfortbildungen für die Professionalität und Expertise von Lehrkräften beschrieben sowie Forschungsergebnisse zu Lehrer*innenfortbildungen zusammengefasst. Im Zentrum des Beitrags stehen Ergebnisse einer Interviewstudie mit Lehrkräften, die Einblicke in die aktuelle Situation und Praxis von Lehrer*innenfortbildungen aus Sicht von Lehrkräften geben. Dabei werden folgende Fragestellungen aufgegriffen, indem die explorative Studie die Wahrnehmung von Fortbildungsveranstaltungen durch Lehrkräfte erhebt und darstellt: Wie bewerten Lehrkräfte die Rahmenbedingungen externer Lehrer*innenfortbildungen? Was sind aus Sicht von Lehrkräften Aspekte guter bzw. schlechter Fortbildungen? Was wünschen sich Lehrkräfte in Bezug auf die Planung, Gestaltung und Durchführung von Fortbildungen? Nach der Diskussion der Befunde endet der Beitrag mit einem Fazit.</p> 2022-06-02T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2022 Carina Caruso