„Alles, was schwer ist, geht unter.“

Warum Lehrer*innen-Vorstellungen wichtig sind - Ein Konzept für eine Seminarsitzung zum Thema „Schwimmen und Sinken“

Autor/innen

  • Jörg Barkhau
  • Claudia Kühn
  • Matthias Wilde
  • Melanie Basten

DOI:

https://doi.org/10.11576/hlz-2702

Schlagworte:

Didaktische Rekonstruktion, Conceptual change, Konstruktivismus, Präkonzepte, Pädagogischer Doppeldecker, Sachunterricht

Abstract

Das konstruktivistische Lehr- und Lernverständnis des Sachunterrichtes geht einher mit einer Auffassung von kindlichem Lernen gemäß des Conceptual-Change-Ansatzes. Die Theorie der didaktischen Rekonstruktion vereint beide Denkweisen in einem Triplett aus Fachlicher Klärung, der Lernendenperspektive und der Didaktischen Strukturierung eines Unterrichtsangebotes, welches es ermöglicht, dass die Lernenden ihre vorherigen Vorstellungen verändern oder erweitern können. Aber auch (angehende) Lehrkräfte verfügen über Vorstellungen zu einer Thematik, die wie die Vorstellungen von Schüler*innen fest verankert und damit schwer selbst erkenn- und veränderbar sein können. In der hier vorgestellten Seminarsequenz für Grundschullehramtsstudierende wird dies exemplarisch am Beispiel des Themas „Schwimmen und Sinken“ für den Sachunterricht illustriert. Es werden typische Vorstellungen der Studierenden vorgestellt, und es wird aufgezeigt, wie das Modell der Didaktischen Rekonstruktion die Stu-dierenden dabei unterstützen kann, Unterricht zu dem fachlich komplexen Thema „Schwimmen und Sinken“ den Lernendenvorstellungen gerecht zu planen. Zusätzlich rückt die Seminarsequenz die eigenen Vorstellungen der Studierenden in den Fokus und zeigt ihnen deren Bedeutung für die Fachliche Klärung auf.

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Veröffentlicht

2021-02-26