Mitteilungen

  • Call zum Themenheft der HLZ “Phasenübergreifende Zusammenarbeit in der digitalisierungsbezogenen Lehrer*innenbildung gestalten”

    2022-02-15

    Das Themenheft wird von PD Dr. Kerstin Drossel, Dr. Sabrina Bonanati und Prof. Dr. Björn Rothstein herausgegeben und im Online-Journal ‚Herausforderung Lehrer*innenbildung – Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion (HLZ)‘ erscheinen. Die HLZ veröffentlicht didaktisch- methodische, theoretische und empirische Beiträge aus der und für die Lehrer*innenbildung in allen Phasen. Der Erscheinungstermin ist für Sommer 2023 geplant.

    Den vollständigen Call for Papers finden Sie unter diesem Link.

    Ziel und Hintergrund des Themenheftes

    Durch zahlreiche Studien wird die Ausbaufähigkeit der digitalisierungsbezogenen Lehrer*innenbildung im Hinblick auf die Nutzung digitaler Medien für die Gestaltung von schulischen Lehr- und Lernprozessen deutlich (Capparozza & Irle, 2020; Eickelmann, Lorenz & Endberg, 2016, Eickelmann et al. 2019, Goertz & Baeßler, 2018; Schiefner-Rohs et al., 2018). Mit der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (QLB) mit dem Schwerpunkt Digitalisierung werden alle lehrerausbildenden Phasen dazu aufgefordert, Qualifikationskonzepte zu entwickeln, „(angehende) Lehrkräfte entsprechend aus- und fortzubilden, um damit den spezifischen Wert digitaler Technologien und entsprechender Praktiken für Schul-, Unterrichts- und Lernentwicklung zukunftsorientiert nutzen zu können“ (van Ackeren et al., 2019, S. 108). Mit dem Ziel eines kumulativen Kompetenzaufbaus soll auch die Zusammenarbeit der drei Phasen der Lehrer*innenbildung (Universität, Vorbereitungsdienst und Fortbildung) gefördert werden. Unter anderem im NRW-weiten QLB-Vorhaben „Communities of Practices NRW für eine innovative Lehrerbildung (ComeIn)“ werden in den Communities of Practice, die sich aus Vertreter*innen aller drei Phasen der Lehrer*innenbildung zusammensetzen, Ressourcen entwickelt zu Fragen, wie Digitalisierung in Schulen gewinnbringend genutzt und Kompetenzen von (angehenden) Lehrer*innen auf- und ausgebaut werden können (van Ackeren et al., 2020). Dabei entstehen auch Konzepte der phasenübergreifenden Zusammenarbeit. Im vorgestellten Themenheft soll dieses Wissen über und die entstandenen Konzepte zur phasenübergreifenden Zusammenarbeit in der digitalisierungsbezogenen Lehrer*innenbildung zusammengetragen werden.

    Mit dem Call zum geplanten Themenheft laden wir sowohl Akteur*innen des ComeIn-Verbundvorhabens (z.B. die acht fachlichen und überfachlichen sogenannten Communities of Practice (CoP)) als auch andere Projekte (z.B. weitere QLB-Vorhaben) ein, entstandene Konzepte einer phasenübergreifenden Zusammenarbeit in der digitalisierungsbezogenen Lehrer*innenbildung unter besonderer Berücksichtigung der didaktischen Perspektive zu präsentieren.

    Inhaltlich sollen mit dem Themenheft Beiträge zum oben genannten Thema zusammengestellt werden, die u.a. phasenübergreifende Konzepte, Praxisbeispiele, aber auch wissenschaftliche Erkenntnisse zum Transfer von Wissen, zum interdisziplinären Austausch verschiedener Expert*innen sowie Akteursgruppen, zur Kooperation und Kommunikation sowie zur Theorie-Praxisverzahnung darstellen. Dabei  sollen Formen der Gestaltung von phasenübergreifender Zusammenarbeit auch aus der Perspektive unterschiedlicher  Fächer zusammengebracht werden.

    Für die Einzelbeiträge sind drei Varianten mit unterschiedlichen Schwerpunkten möglich:

    Variante 1: Theoretische Beiträge zum Überblick über Formen der phasenübergreifenden Zusammenarbeit und zu Überlegungen, welche Aspekte phasenübergreifende Zusammenarbeit bedingen können und wie dies gestaltet werden kann.

    Variante 2: Es werden empirische Ergebnisse dargestellt, die auf die phasenübergreifende Zusammenarbeit in der digitalisierungsbezogenen Lehrer*innenbildung fokussieren. Dabei wird der jeweilige Einsatz der didaktischen Rekonstruktion konkret und nachvollziehbar dargestellt. Dies kann auch Darstellungen der Umsetzung umfassen, wie bspw. eine Seminarstruktur, zentrale Methode(n) oder wesentliche Materialien. Diese Konkretisierungen müssen nicht Teil des Artikels sein, sondern können gesondert (bspw. als elektronischer Anhang) zugänglich werden.

    Variante 3: Der Fokus liegt auf der konkreten Umsetzung von Konzepten der phasenübergreifenden Zusammenarbeit in der digitalisierungsbezogenen Lehrer*innenbildung. Diese Variante orientiert sich an dem Drei-Level-Konzept der HLZ. Die phasenübergreifende Zusammenarbeit kann sich auf einzelne Elemente aus einer umfangreicheren Veranstaltung (z.B. Arbeitsblatt, Kurzinput), einer bzw. mehrerer Sitzungen oder Phasen einer umfangreichen Veranstaltung beziehen (z.B. Einstieg, Abschlusssitzung). Des Weiteren können geschlossenen Veranstaltungskonzepte (z.B. für ein Seminar oder eine Fortbildung) eingereicht werden (vgl.: https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/about/submissions).

    Bitte reichen Sie Ihr Abstract (600 Wörter) bis 15.07.2022 per E-Mail an Frau Kerstin Drossel (kdrossel@mail.upb.de) ein. Eingeladene Beiträge werden anschließend über das elektronische Beitragseinreichungssystem der HLZ eingereicht und in einem Begleitschreiben dem Themenheft zugeordnet. Alle Beiträge werden von mindestens zwei Gutachtern anonym begutachtet (Peer Review).

    Bei Fragen zur Zeitschrift wenden Sie sich gerne an die geschäftsführenden Herausgeber*innen Dr. Janka Goldan und Dr. Jan Christoph Störtländer (hlz@uni- bielefeld.de).

    Bei inhaltlichen Fragen zum Themenheft wenden Sie sich bitte an Frau PD Dr. Kerstin Drossel (kdrossel@mail.upb.de), Frau Dr. Sabrina Bonanati (sabrina.bonanati@upb.de) und Herr Prof. Dr. Björn Rothstein (bjoern.rothstein@ruhr-uni-bochum.de).

    Lesen Sie mehr über Call zum Themenheft der HLZ “Phasenübergreifende Zusammenarbeit in der digitalisierungsbezogenen Lehrer*innenbildung gestalten”
  • Call zum Themenheft der HLZ “DaZKom - Transfer eines Kompetenzmodells in die Hochschuldidaktik”

    2021-07-23

    Die Lehrkräftebildung im Bereich Deutsch als Zweitsprache und Sprachbildung ist deutschlandweit sehr heterogen, sowohl in Bezug auf den Umfang als auch auf die Gestaltung von Studienanteilen. Im Laufe der letzten Jahre wurden an verschiedenen Hochschulstandorten unterschiedliche Ausbildungsmodelle und Forschungsprojekte realisiert, die die universitäre Ausbildung der angehenden Lehrkräfte in dem Bereich fokussieren.

    Mit dem Call zum geplanten Themenheft sprechen wir sowohl die Projektpartner*innen von DaZKom-Transfer als auch nicht am Projekt beteiligte Hochschullehrende an, Lehrveranstaltungskonzeptionen vorzustellen, die sich mit dem DaZKom-Modell begründen lassen, d.h. mit einzelnen Facetten des Modells in Beziehung bzw. in einen Begründungszusammenhang zu bringen sind. Ziel des Themenheftes ist es, Gelegenheit zu bieten, DaZ-bezogene Inhalte der eigenen Lehre zu dokumentieren und anderen zugänglich sowie sie zum Reflexionsgegenstand zu machen. Wir laden Sie ein, sich mit Ihren Beiträgen im Strukturmodell von DaZ-Kompetenz zu verorten und die konkrete Lerngelegenheit an eine oder mehrere Facetten des Modells anzuknüpfen. 

    Das Themenheft wird unter federführender Herausgeberschaft von Prof. Dr. Andrea Daase (Universität Bremen), Dr. Anne Köker (Universität Bielefeld), Svenja Lemmrich (Leuphana Universität Lüneburg) und Sina Spiekermeier (Universität Bielefeld) gestaltet.

    Den vollständigen Call for Papers finden Sie unter diesem Link.

    Lesen Sie mehr über Call zum Themenheft der HLZ “DaZKom - Transfer eines Kompetenzmodells in die Hochschuldidaktik”
  • Themenheft "Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion – Rahmen und Impulsgeber für die Entwicklung von Fachdidaktik und Unterricht" erschienen

    2021-02-26

    Das Themenheft "Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion – Rahmen und Impulsgeber für die Entwicklung von Fachdidaktik und Unterricht" ist erschienen.

    Das Themenheft mit seinen 13 Beiträgen wurde herausgegeben von Sarah Dannemann (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Julian Heeg und Yvonne von Roux (beide Leibniz Universität Hannover) und ist mit einem Geleitwort von Ulrich Kattmann (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) versehen.

    Lesen Sie mehr über Themenheft "Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion – Rahmen und Impulsgeber für die Entwicklung von Fachdidaktik und Unterricht" erschienen