One-Take-Videos als effektive Lernstrategie in der universitären Ausbildung angehender Lehrkräfte?

Erste Befunde zur Wirksamkeit und Akzeptanz der Methode

Autor/innen

  • Julian Börger Universität zu Köln
  • Markus Spilles Universität zu Köln
  • Johanna Krull Universität zu Köln
  • Tobias Hagen Universität zu Köln
  • Thomas Hennemann Universität zu Köln

DOI:

https://doi.org/10.4119/hlz-3508

Schlagworte:

One-Take-Video, Lernen durch Erklären, Einschleifendes Üben, Hochschullehre, Lehramt

Abstract

Die vorliegende Pilotstudie untersucht die Wirksamkeit der Methode One-Take-Video auf die Gedächtnisleistung von Lehramtsstudierenden. Bei der Methode werden eigene Kurzreferate mithilfe eines Smartphones oder einer Webcam in den Phasen des Selbststudiums als Videos ohne Schnitt aufgezeichnet. 172 Teilnehmer*innen bereiteten innerhalb eines Bachelormoduls im Studiengang Lehramt für sonderpädagogische Förderung im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung pädagogisch-psychologische Lerninhalte im Selbststudium als (1) selbstproduzierte Videos, als (2) selbstproduzierte Videos inklusive Feedback oder als (3) schriftliche Ausarbeitung vor. Der Gruppenvergleich unter Berücksichtigung aller drei Bedingungen offenbart einen signifikanten Un-terschied in der Punktzahl der zugehörigen Modulabschlussklausur. Im paarweisen Vergleich lassen sich hingegen keine überzufälligen Differenzen feststellen, wobei rein deskriptiv Gruppe (2) am stärksten profitierte. Beide Varianten der One-Take-Videos (1, 2) wurden von den Studierenden als lernförderlich und gut umsetzbar eingeschätzt.

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Veröffentlicht

2020-12-16

Ausgabe

Rubrik

Empirische Beiträge zu Grundlagen, Rahmenbedingungen und Herausforderungen