(Literar-)ästhetisches Lernen und Kulturelle Bildung

Zentrale Begrifflichkeiten und ihre Relevanz für die Lehrer*innenbildung

Autor/innen

  • Corinna Massek Universität Bielefeld
  • Susanne Miller Universität Bielefeld / Fakultät für Erziehungswissenschaft
  • Petra Josting Universität Bielefeld / Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft

DOI:

https://doi.org/10.11576/hlz-4000

Schlagworte:

Kulturelle Bildung, Lehrer*innenbildung, (Literar-)Ästhetisches Lernen

Abstract

Der Wert der kulturellen Bildung im schulischen Kontext ist unbestritten. Die zahlreichen Potenziale kultureller Bildung liegen etwa in der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung, der Selbstwirksamkeitserwartung und der kulturellen Teilhabe aller Schüler*innen, da der Lernort Schule auch Kinder adressieren kann, die im außerschulischen Kontext nur wenig bis keine Berührungspunkte mit kultureller Bildung haben. Eine strukturelle und fächerübergreifende Verankerung kultureller Bildung in der Lehrer*innenbildung stellt – trotz einiger (oft standortgebundener) Modellversuche – eine systematische Leerstelle dar. Mit diesem Beitrag soll eine Grundlage für eine entsprechende Perspektiverweiterung in der Lehrer*innenausbildung geschaffen werden, denn Lehrkräfte sind als zentrale Multiplikator*innen kultureller Handlungspraxen anzusehen. Zunächst werden zentrale Begrifflichkeiten geklärt, daran anschließend Fragen zur Relevanz und Implementierung der kulturellen Bildung in die Lehrer*innenbildung diskutiert. Ziel ist es, anhand theoretischer Begründungslinien die besondere Bedeutung von (literar-)ästhetischen Zugängen und kultureller Bildung in Schule und Unterricht zu verdeutlichen und zu einer Weiterentwicklung einer entsprechenden Lehrer*innenbildung anzuregen.

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Veröffentlicht

2021-08-17

Ausgabe

Rubrik

Theoretische Beiträge zu Grundlagen, Rahmenbedingungen und Herausforderungen