Sprachlich inklusiv unterrichten lernen – Konzept und Wirksamkeit einer fachdidaktischen Lehrveranstaltung

Autor/innen

  • Dilan Sahin-Gür TU Dortmund
  • Susanne Prediger TU Dortmund

DOI:

https://doi.org/10.4119/hlz-2464

Schlagworte:

inklusiver Fachunterricht, Diversitätsaspekt, Sprachkompetenz, Seminarkonzept, sprachsensible Orientierungen, Kategorien, empirische Evidenz für Wirksamkeit

Abstract

Präsentiert werden das Konzept, die Umsetzung und die Wirksamkeitsevaluation einer Master-Veranstaltung, in der Studierende lernen, sprachlich inklusiven Fachunterricht zu erteilen. Dazu werden im Seminar sprach- und fachdidaktische Hintergründe in situierten, reichhaltigen Lernsituationen erarbeitet und durch zunehmende Integration verknüpft. Die Wirksamkeit des Veranstaltungskonzepts wurde im Prä-Post-Design mit Kontrollgruppe evaluiert, und zwar im Hinblick auf Diagnosekategorien und Orientierungen der Studierenden zu sprachlich inklusivem Fachunterricht. Orientierungen der n = 52 Lehramtsstudierenden wurden durch standardisierte Skalen erhoben und die individuellen Kategorien in veranstaltungsintegrierten diagnostischen Aktivitäten. Der Gruppenvergleich der jeweiligen Veränderung von Vor- zu Nacherhebung zeigt in der Interventionsgruppe eine deutliche Verschiebung hin zu lernförderlicheren Orientierungen und zu einer breiteren und treffsichereren Aktivierung wichtiger Kategorien für die Diagnose.

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Veröffentlicht

2019-11-18

Zitationsvorschlag

Sahin-Gür, D., & Prediger, S. (2019). Sprachlich inklusiv unterrichten lernen – Konzept und Wirksamkeit einer fachdidaktischen Lehrveranstaltung. HLZ – Herausforderung Lehrer*innenbildung, 2(3), 193–213. https://doi.org/10.4119/hlz-2464