Supervision/Coaching in der Lehrer*innenbildung

Einblicke in die Inanspruchnahme aus psychometrischer und hermeneutisch-rekonstruktiver Perspektive

Autor/innen

  • Griewatz Hans-Peter Universität Bielefeld
  • Heuckmann Benedikt Leibniz Universität Hannover
  • Roman Asshoff Westfälische Wilhelms-Universität Münster

DOI:

https://doi.org/10.11576/hlz-3567

Schlagworte:

Supervision, Coaching, Theorie des geplanten Verhaltens, Professionalisierung, Lehramtsstudium, Habitus

Abstract

Die Inanspruchnahme von Supervsision/Coaching dient in vielen Berufsfeldern als Möglichkeit der Professionalierung, z.B. auch in der Lehrer*innenausbildung. In der vorliegen Studie wird die Intention von Junglehrer*innen unstersucht, in ihrem Berufsleben Supervision/Coaching in Anspruch zu nehmen. Basierend auf der Theorie des geplanten Verhaltens (Theory of planned Bevaviour) wurde ein reliaber und valider Fragebogen zu dieser Thematik entwickelt, der von 132 Leher*innen berbeitet wurde. Es zeigte sich, dass die Intention Supervison/Coaching in Anspruch zu nehmen in erster Linie von den Einstellungen und der (beruflichen) sozialen Norm der Proband*innen abhing. Die empfundene soziale Norm der Stichprobe war gering ausgeprägt, hingegen waren die Einstellungen zur Supervision/zum Coachimg der Stichprobe positiv. Trotzdem war die Bereitschaft, an einer Supervison/einem Coaching teilzunehmen nur im durchschnittlichen Bereich verortet. Die statistischen Befunde der vorliegenden Untersuchung werden vor dem Hintergrund einer hermeneutisch-rekonstruktiven Perspektive diskutiert, insbesondere die beobachtete „Attitude-Intention-Gap“. Zudem wird das Verhältnis Supervison/Coaching und Schule perspektivisch beleuchtet.

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Veröffentlicht

2021-02-10

Ausgabe

Rubrik

Empirische Beiträge zu Grundlagen, Rahmenbedingungen und Herausforderungen